Tripel Karmeliet

Belgisches Helles Starkbier & Tripels

Belgische helle Starkbiere haben eine starke Karbonisierung, einen sehr trockenen Nachklang und mächtige Hefearomen.

Geschmack, Herstellung & Geschichte

Hefe verleiht diesen Bieren Persönlichkeit; ihre Ester und Phenole machen Sie einzigartig. Die prominenten Hefearomen können fruchtig, würzig/phenolisch oder beides sein. Der Einsatz von Zucker schafft ein sehr trockenes und verträgliches Bier oft mittlerer Bitterer und fruchtigen, würzigen Hopfen Aromen. Die Karbonisierung ist stark. Die Süsse rangiert von schwach bis mittel, der Alkohol ist meist deutlich. Ihr Nachklang zählt zu den besonders trockenen. Die starken Blondes/ Golden sind gewöhnlich trockener, die Tripels meist süsser und insgesamt üppiger mit stärker phenolischem Hefecharakter. Klassische Rezepte verwenden Pilsner Malz, Kandis und belgischen , deutschen oder englischen Hopfen, sowie charaktervolle Hefen, zudem manchmal Gewürze wie Koriander. Zucker erhöht den Alkohol, hält den Körper aber leicht und wahrt die Trockenheit. Viele Fachleute versuchen , zwischen starken Blondes , starken Golden und Tripels zu unterscheiden, dabei sind die Grenzen fliessend . Tripels entstanden in den 1930er - Jahren (Westmalle Tripel) als starke helle Biere , die die Dunkelbiertradition mit dem wachsenden Durst nach leichter aussehenden Bieren verbanden. Die meisten starken Blondes und Golden Ales entwickelten sich in den 1970er Jahren und zählen zu den beliebtesten Bieren Belgiens. 

Tripel Karmeliet Alkoholfrei 

tripel Karmeliet alkoholfrei 2

Mit Gerste , Hafer und Weizen sowie > geheime< Gewürzen erinnert dieses blumige, fruchtige, phenolbetonte Bier an getrocknete Zitrone und Nelke. Daneben finden sich blumige Bananenester mit angedeuteter Süsse. Die Karbonisierung ist champagnerartig und sorgt über der üppigen Tiefe für Leichtigkeit. Die Nelkennoten sind manchem allerdings zu intensiv.

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